wie ein Schneider...
es war ein paar Wochen vor der OP als ich bei uns im Supermarkt Bettwäsche entdeckt habe...
nicht irgendwelche, sondern so kuschelig weiche Mikrofleece-Bettwäsche...
Würde ich normalerweise NIE NIE kaufen... aber da ich von meiner Freundin wusste, wie sehr sie nach der OP gefroren hatte, wanderte das Teil in den Einkaufswagen...
Was bin ich so froh nun... meine Angst in dieser Bettwäsche zu schwitzen ist völlig unbegründet...
Im Gegenteil... Mit Schlafanzug und Wollsocken bewaffnet, steige ich jeden Abend ins Bett und wenn es ganz arg ist, nehme ich noch zwei Kirschkernsäckchen dazu...
Super kuschelig... und überhaupt nicht schwitzig...
Dienstag, 9. September 2014
Montag, 8. September 2014
Haarausfall...
Blutwerte sind ja alle in Ordnung... so 4 Monate nach der OP...
aber dennoch oder nun schlägt der Haarausfall zu...
Ich trage sie mittlerweile recht kurz...
aber so ein paar dünnere Stellen habe auch ich...
In einer Gruppe habe ich gelesen, dass Coffein Shampoo und Kieselerde helfen sollen...
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt...
na, da werde ich mal schauen, ob es hilft... ich berichte dann...
aber dennoch oder nun schlägt der Haarausfall zu...
Ich trage sie mittlerweile recht kurz...
aber so ein paar dünnere Stellen habe auch ich...
In einer Gruppe habe ich gelesen, dass Coffein Shampoo und Kieselerde helfen sollen...
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt...
na, da werde ich mal schauen, ob es hilft... ich berichte dann...
Sonntag, 31. August 2014
Donnerstag, 28. August 2014
Geschafft...
kann es fast nicht glauben...
aber so ganz stellt sich die Euphorie noch nicht ein...
Ich glaube, ich werde immer bekloppter... 35 kg sind roundabout weg und mir kommt es überhaupt nicht so vor...
Auf der einen Seite sieht man die Zahl, auf der anderen die Komplimente und Bemerkungen aus dem Umfeld... und da liegt, glaube ich, der Hase begraben...
Man saugt natürlich gierig die positiven Kommentare auf... man fängt an von innen heraus zu glühen und zu strahlen... genießt die neue Aufmerksamkeit... und irgendwann wird das aber alles alltäglich... also für die Außenstehenden... klar... man nimmt an Gewicht ab... man sieht besser aus... man fühlt sich besser... aber irgendwann bleiben die Komplimente eben auf Dauer auch aus...
Ich ertappe mich selber, dass ich aufpassen muss, mich nicht daran zu messen bzw. mein Wohlbefinden davon abhängig zu machen...
Obwohl ich mich für immer innerlich stabil gehalten habe... also in puncto Selbstbewusstsein... muss ich doch echt sagen, so eine große Gewichtsabnahme... vor allen Dingen in der relativ kurzen Zeit... macht wirklich was mit einem...
Ich habe in FB kürzlich den Spruch einer Userin gelesen... "die Fassade ist neu, nur die Dämmung ist die alte"... musste innerlich lachen... und hoffe, dass es bei mir auch so bleibt... eigentlich möchte ich mich vom Wesen her nicht verändern...
mal sehen wie es ein Jahr nach OP aussieht...
Das ganze Leben ist ja eine Achterbahn... gut, dass man oft nicht weiß, was nach der nächsten Biegung auf einen wartet...
immer mehr versuche ich mir vorzunehmen... jeden Tag neu zu beginnen und zu bewältigen...
Also Euch alles Liebe auf Eurer Achterbahn des Lebens... ♥
Dienstag, 26. August 2014
Ohne Worte...
klar...
bin ich froh um jedes Gramm...
aber ich bin so gespannt, wann der UHU endlich hier eintrudelt...
für mich ist es immer noch so unglaublich...
der Kopf kommt noch nicht ganz mit... es ist ja schon einiges an Gewicht verschwunden...
aber ich fühle mich immer noch soooo "dick"...
obwohl ich jetzt locker Gr. 46 - 48 tragen und... Sachen von der Stange kaufen kann...
mein nächstes Ziel ist erst mal Weihnachten... dann sehe ich meine gesamte Familie wieder... ♥
Dienstag, 19. August 2014
Ich kann es kaum glauben...
Die Hundert bzw. die 99 kg stehen fast vor der Tür...
hatte 1,5 Wochen Stillstand, wobei mich das nicht wirklich nervös gemacht hat... der Körper leistet ja riesiges...
und auf einmal schwuppdiwupp stand ich bei 101,2 kg... das war gestern...
Diese Woche nehme ich es echt ernst und wiege mich erst am kommenden Montag wieder...
Wie klappt es sonst so?
Eigentlich recht gut... Flüssig und breiig geht natürlich nach wie vor am Besten... Ab und an esse ich auch Nudeln und Reis... auch Fleisch... allerdings ist da nach wenigen Löffeln bzw. Gabeln Schluss...
Mittlerweile habe ich auch sehr gelernt auf mein Schlauchmägelchen zu hören...
Ein Bissen zuviel...
und es entsteht ein sehr sehr unangenehmer Druck mit dem Drang zu spucken... komischerweise kommt nur das Schleimzeugs (wahrscheinlich vom Magenschoner)... wäre auch sehr ungesund die ganze Magensäure ständig wieder zu sehen...
also sollte man wirklich auf den Kopf hören...
und immer noch fasziniert es mich, wie toll es sich anfühlt "endlich satt zu sein"... da genügen auch zwei-drei Bissen... ehrlich...
Auf meine Trinkmenge muss ich sehr achten... trinke also oft, auch wenn ich keinen Durst verspüre... ist halt nur ein bißchen anstrengend, weil man ja wirklich 30 Min. vor und nach dem Essen nix trinken darf/sollte... aber auch das pendelt sich langsam ein...
Jedenfalls ist meine Gewichtsabnahme so, dass es meinem Umfeld jetzt massiv auffällt... manche Leute erkennen mich teilweise gar nicht... ok... habe auch noch einen neuen Haarschnitt und eine neue Haarfarbe... außerdem achte ich nun viel mehr drauf, IMMER geschminkt und gestylt aus dem Haus zu gehen... das mache ich aber nur für mich ♥♥♥ und ich fühle mich irgendwie angekommen...
30 kg würde ich gerne noch verlieren... aber selbst bei dem Gewicht, dass ich jetzt habe, wäre jedes Kilo weniger einfach nur ein Bonus... so "leicht" war ich 2000 das letzte Mal...
Bis bald... ;-)
hatte 1,5 Wochen Stillstand, wobei mich das nicht wirklich nervös gemacht hat... der Körper leistet ja riesiges...
und auf einmal schwuppdiwupp stand ich bei 101,2 kg... das war gestern...
Diese Woche nehme ich es echt ernst und wiege mich erst am kommenden Montag wieder...
Wie klappt es sonst so?
Eigentlich recht gut... Flüssig und breiig geht natürlich nach wie vor am Besten... Ab und an esse ich auch Nudeln und Reis... auch Fleisch... allerdings ist da nach wenigen Löffeln bzw. Gabeln Schluss...
Mittlerweile habe ich auch sehr gelernt auf mein Schlauchmägelchen zu hören...
Ein Bissen zuviel...
und es entsteht ein sehr sehr unangenehmer Druck mit dem Drang zu spucken... komischerweise kommt nur das Schleimzeugs (wahrscheinlich vom Magenschoner)... wäre auch sehr ungesund die ganze Magensäure ständig wieder zu sehen...
also sollte man wirklich auf den Kopf hören...
und immer noch fasziniert es mich, wie toll es sich anfühlt "endlich satt zu sein"... da genügen auch zwei-drei Bissen... ehrlich...
Auf meine Trinkmenge muss ich sehr achten... trinke also oft, auch wenn ich keinen Durst verspüre... ist halt nur ein bißchen anstrengend, weil man ja wirklich 30 Min. vor und nach dem Essen nix trinken darf/sollte... aber auch das pendelt sich langsam ein...
Jedenfalls ist meine Gewichtsabnahme so, dass es meinem Umfeld jetzt massiv auffällt... manche Leute erkennen mich teilweise gar nicht... ok... habe auch noch einen neuen Haarschnitt und eine neue Haarfarbe... außerdem achte ich nun viel mehr drauf, IMMER geschminkt und gestylt aus dem Haus zu gehen... das mache ich aber nur für mich ♥♥♥ und ich fühle mich irgendwie angekommen...
30 kg würde ich gerne noch verlieren... aber selbst bei dem Gewicht, dass ich jetzt habe, wäre jedes Kilo weniger einfach nur ein Bonus... so "leicht" war ich 2000 das letzte Mal...
Bis bald... ;-)
Sonntag, 6. Juli 2014
Die Zeit rast...
und ich werde mit jedem Gramm weniger viel aktiver...
und bin seltener am PC...
übers Handy zu posten habe ich noch nicht ausprobiert, ist mir aber auch zu umständlich mit der Tipperei...
was ist also die letzten Wochen passiert...?
Erst einmal sind wir in Urlaub gefahren (etwa 5 Wochen post op)... war sehr schön, prima erholsam und überhaupt nicht stressig...
schon da bin ich super gerne freiwillig spazieren gegangen, habe also jetzt keinen Hochleistungssport gemacht, aber mich schon mal viel lieber bewegt...
Meine Etappenziele sehe ich auch immer in 5er Schritten, also wollte ich eigentlich in den Urlaub mit 115 Kilo starten, hatte ich aber nicht geschafft (so what!!!)...
allerdings habe ich im Urlaub auch das erste Mal wieder Schokolade und Eis gegessen und war mir sicher, dass ich bestimmt nix abgenommen habe... und siehe da... nach dem Urlaub 3 Kilo weniger...
Nun ist so eine OP kein Freibrief ständig nur ungesunde Sachen zu essen... habe ich auch nicht getan... wo es früher vielleicht 1/2 Tafel oder sogar eine ganze auf eine Sitzung waren, ist es nun "nur" ein Stückchen und gut ist... welch ein Genuss, wenn man nach einem Stück aufhören kann...
Ich esse auch nicht täglich Schokolade oder Eis... aber ab und an, gönne ich mir auch so etwas... schließlich tun schlanke gesunde Leute das auch...
Worüber ich aber super glücklich bin... endlich satt zu werden... und das nach nur wenigen Bissen... mir macht es auch überhaupt nix aus, wenn ich dann nicht weiteressen kann... denn dieses Loch im Bauch ist weg... ich kann da auch prima den anderen zuschauen, die weiteressen und wundere mich jetzt das erste Mal in meinem Leben über die Geschwindigkeit, wie essen in einem Menschen verschwinden kann...
Die Waage ist nun nicht mehr mein Feind, allerdings versuche ich auch mich nicht täglich drauf zu stellen, denn das bringt wirklich nichts... ab und an sind halt doch Schwankungen vorhanden... besser nur 1 - 2 Mal die Woche... in meinem Fall Mittwochs beim Schwimmen und Sonntags zuhause...
Bei mir ist es jetzt eine Gesamtabnahme von
25 kg!!!
Ich fühle mich wohler, aber ich hätte nie gedacht, dass ich das auch mal schreiben werde... aber ich kann es noch nicht komplett umsetzen und fühle mich in einer Art und Weise immer noch dick und sehe nicht den "großen" Unterschied...
Allerdings waren wir gestern auf einem Fest und ich wurde von einigen Leuten angesprochen, wie sehr ich mich doch verändert hätte... mein Herz hat sich darüber gefreut ♥... nicht nur äußerlich... sondern ich würde von innen heraus strahlen...
Hoffentlich hält diese Euphorie noch lange an...
Aber ich merke auch, wie Leute (fremde) auch ganz anders auf einen reagieren... vielleicht war ich aber vorher (obwohl ich dachte, ich sei selbstbewusst) doch eher unsicherer... jedenfalls wird 2014 mein Jahr... ich spüre es ganz deutlich...
so... und jetzt knalle ich mich in die Sonne...
genießt den Sonntag noch aus vollen Zügen...
und bin seltener am PC...
übers Handy zu posten habe ich noch nicht ausprobiert, ist mir aber auch zu umständlich mit der Tipperei...
was ist also die letzten Wochen passiert...?
Erst einmal sind wir in Urlaub gefahren (etwa 5 Wochen post op)... war sehr schön, prima erholsam und überhaupt nicht stressig...
schon da bin ich super gerne freiwillig spazieren gegangen, habe also jetzt keinen Hochleistungssport gemacht, aber mich schon mal viel lieber bewegt...
Meine Etappenziele sehe ich auch immer in 5er Schritten, also wollte ich eigentlich in den Urlaub mit 115 Kilo starten, hatte ich aber nicht geschafft (so what!!!)...
allerdings habe ich im Urlaub auch das erste Mal wieder Schokolade und Eis gegessen und war mir sicher, dass ich bestimmt nix abgenommen habe... und siehe da... nach dem Urlaub 3 Kilo weniger...
Nun ist so eine OP kein Freibrief ständig nur ungesunde Sachen zu essen... habe ich auch nicht getan... wo es früher vielleicht 1/2 Tafel oder sogar eine ganze auf eine Sitzung waren, ist es nun "nur" ein Stückchen und gut ist... welch ein Genuss, wenn man nach einem Stück aufhören kann...
Ich esse auch nicht täglich Schokolade oder Eis... aber ab und an, gönne ich mir auch so etwas... schließlich tun schlanke gesunde Leute das auch...
Worüber ich aber super glücklich bin... endlich satt zu werden... und das nach nur wenigen Bissen... mir macht es auch überhaupt nix aus, wenn ich dann nicht weiteressen kann... denn dieses Loch im Bauch ist weg... ich kann da auch prima den anderen zuschauen, die weiteressen und wundere mich jetzt das erste Mal in meinem Leben über die Geschwindigkeit, wie essen in einem Menschen verschwinden kann...
Die Waage ist nun nicht mehr mein Feind, allerdings versuche ich auch mich nicht täglich drauf zu stellen, denn das bringt wirklich nichts... ab und an sind halt doch Schwankungen vorhanden... besser nur 1 - 2 Mal die Woche... in meinem Fall Mittwochs beim Schwimmen und Sonntags zuhause...
Bei mir ist es jetzt eine Gesamtabnahme von
25 kg!!!
Ich fühle mich wohler, aber ich hätte nie gedacht, dass ich das auch mal schreiben werde... aber ich kann es noch nicht komplett umsetzen und fühle mich in einer Art und Weise immer noch dick und sehe nicht den "großen" Unterschied...
Allerdings waren wir gestern auf einem Fest und ich wurde von einigen Leuten angesprochen, wie sehr ich mich doch verändert hätte... mein Herz hat sich darüber gefreut ♥... nicht nur äußerlich... sondern ich würde von innen heraus strahlen...
Hoffentlich hält diese Euphorie noch lange an...
Aber ich merke auch, wie Leute (fremde) auch ganz anders auf einen reagieren... vielleicht war ich aber vorher (obwohl ich dachte, ich sei selbstbewusst) doch eher unsicherer... jedenfalls wird 2014 mein Jahr... ich spüre es ganz deutlich...
so... und jetzt knalle ich mich in die Sonne...
genießt den Sonntag noch aus vollen Zügen...
Samstag, 31. Mai 2014
Alltag kehrt ein...
Wir sind ungefähr 5. Woche post op...
Das Sodbrennen hat glücklicherweise nachgelassen...
Essenstechnisch habe ich mich nun auch an feste Nahrung rangetraut... ich konnte das meiste flüssige nicht mehr sehen und auch die prophylaktisch eingekauften Babygläschen werde ich nun verschenken... geht irgendwie gar nicht... (bäh!!!)
Das Geheimnis ist echt gutes Kauen und vor allen Dingen langsam essen... (das muss ich noch echt üben)...
Was ich leider gar nicht gut essen kann ist z.B. gedünsteter Fisch... Lachs insbesondere...
Ein paar Mal hatte ich das, dass ich das Essen förmlich in der Speiseröhre gespürt habe... ein Druck... sehr unangenehm...
Man macht das einmal, vielleicht auch zweimal... aber beim dritten Mal sollte man es gelernt haben ;-)
das ist nämlich mehr wie unangenehm...
was ich wirklich gerne esse ist Joghurt, Quark und Brühe und püriertes Obst... die flüssigen Sachen gehen nach wie vor am Besten... die festen Sachen wie z.B. Hackfleisch, Gemüse, Pute, Käse usw. sättigt sehr schnell... in meinem Fall bin ich wirklich oft nach 3 - 4 Teelöffeln satt... auf mein Eiweiß-Minimum schaffe ich es auch noch nicht ganz... daher gibt es ab und an einen Eiweiß-Shake...
Mit dem Trinken klappt es immer gerade so... ich muss mich wirklich zwingen... besser klappt es mit warmen Getränken wie Tee und Brühe...
Heute morgen hatte ich meinen ersten Latte Macchiato wieder... himmlisch... halt sehr verdünnt, aber lecker...
Ansonsten... meine Familie unterstützt mich... sei es im Haushalt oder so... aber mittlerweile muss ich es mehr einfordern ;-)
Heute war ich das erste Mal wieder beim Gärtnern... mein Kräuterbeet war völlig zugewuchert... aber ein Anfang ist gemacht... und es muss ja nicht alles sofort und gleich geschafft werden...
Dennoch höre ich auf meinen Körper... nehme mir Ruhephasen, wenn nötig... und genieße das neue leichtere Leben...
ach ja... stehe gerade bei 117,7 :-)
Das Sodbrennen hat glücklicherweise nachgelassen...
Essenstechnisch habe ich mich nun auch an feste Nahrung rangetraut... ich konnte das meiste flüssige nicht mehr sehen und auch die prophylaktisch eingekauften Babygläschen werde ich nun verschenken... geht irgendwie gar nicht... (bäh!!!)
Das Geheimnis ist echt gutes Kauen und vor allen Dingen langsam essen... (das muss ich noch echt üben)...
Was ich leider gar nicht gut essen kann ist z.B. gedünsteter Fisch... Lachs insbesondere...
Ein paar Mal hatte ich das, dass ich das Essen förmlich in der Speiseröhre gespürt habe... ein Druck... sehr unangenehm...
Man macht das einmal, vielleicht auch zweimal... aber beim dritten Mal sollte man es gelernt haben ;-)
das ist nämlich mehr wie unangenehm...
was ich wirklich gerne esse ist Joghurt, Quark und Brühe und püriertes Obst... die flüssigen Sachen gehen nach wie vor am Besten... die festen Sachen wie z.B. Hackfleisch, Gemüse, Pute, Käse usw. sättigt sehr schnell... in meinem Fall bin ich wirklich oft nach 3 - 4 Teelöffeln satt... auf mein Eiweiß-Minimum schaffe ich es auch noch nicht ganz... daher gibt es ab und an einen Eiweiß-Shake...
Mit dem Trinken klappt es immer gerade so... ich muss mich wirklich zwingen... besser klappt es mit warmen Getränken wie Tee und Brühe...
Heute morgen hatte ich meinen ersten Latte Macchiato wieder... himmlisch... halt sehr verdünnt, aber lecker...
Ansonsten... meine Familie unterstützt mich... sei es im Haushalt oder so... aber mittlerweile muss ich es mehr einfordern ;-)
Heute war ich das erste Mal wieder beim Gärtnern... mein Kräuterbeet war völlig zugewuchert... aber ein Anfang ist gemacht... und es muss ja nicht alles sofort und gleich geschafft werden...
Dennoch höre ich auf meinen Körper... nehme mir Ruhephasen, wenn nötig... und genieße das neue leichtere Leben...
ach ja... stehe gerade bei 117,7 :-)
Freitag, 9. Mai 2014
Ich bin wieder zurück aus dem Krankenhaus...
Hallo Ihr Lieben,
musste alles ein bißchen sacken lassen... aber jetzt erzähle ich Euch von meiner OP.
Nachdem ich über ein Jahr MMK (multimodales Konzept) durchgeführt habe, meinen Antrag mit allen Befunden bei der Krankenkasse eingereicht und innerhalb von 8 Tagen meine Zusage hatte und dann 3 Wochen später meinen OP-Termin... ist die Zeit wirklich dahingeflogen...
Nach der Magenspiegelung Ende April (die war übrigens ein Klacks... bekommt man eine tolle Kurzzeitnarkose und spürt gar nix) durfte ich dann 2 Tage später in der Klinik einrücken.
Zu dritt lagen wir im Zimmer... glücklicherweise hatte ich Gehörschutz dabei :-) und so schlief ich noch relativ ruhig bis um 4.20 meine 85jährige Bettnachbarin meinte, sie müsse sich waschen (das Waschbecken lag direkt neben meinem Bett) und packen, denn ihr Mann käme und hole sie um 10.00 Uhr ab...
Okay :-( ist halt so...
Bei der Visite um 7.00 kam die Ärztin auf mich zu und meinte: "Wir müssen den Termin leider verschieben... der Oberarzt hatte sehr viele Notoperationen in der Nacht, daher wird die OP für den nächsten Tag angesetzt"
Ehrlich... in dem Moment war ich mehr erleichtert als enttäuscht... irgendwie doch noch ein Tag, so dass ich mich seelisch und moralisch noch mehr darauf einstellen konnte...
Zwischenzeitlich wurden meine 2 Zimmergenossinnen entlassen und 2 neue Zugänge kamen...
Der Tag ging soweit auch ganz ruhig rum... hatte noch eine weitere Adi-Patientin (wie man auf Station genannt wurde) kennengelernt und wir versuchten uns so gut es ging gegenseitig Mut zuzusprechen... Schließlich ist es doch eine Operation, bei der auch einiges schief gehen kann... aber wir wollten einfach mal das Beste hoffen...
Dienstag morgen war ich entsprechend früh wach, bin noch einmal duschen gegangen und dann kam um 7.30 ein Pfleger um mich abzuholen für die Anästhesie... Musste noch einmal eine Runde heulen... die Stationsschwester nahm mich so nett in den Arm und meinte, es wird alles gut... Es ist schon ein komisches Gefühl im Flügelhemdchen und Stützstrümpfen im Bett zu liegen und durch die Gänge eines Krankenhauses geschoben zu werden.
In der Anästhesie angekommen wurde ich gleich in Empfang genommen, kletterte auf den OP-Tisch vor der Schleuse, wurde liebevoll in warme Decken gepackt und beobachtete das Treiben um mich herum.
Der Anästhesist kam gleich, stellte sich vor und ich erwähnte noch einmal, dass ich bisher sehr negative Erfahrungen mit Narkosen hatte, mir wurde immer sehr übel und ich musste mich beim Aufwachen immer übergeben... Keine gute Kombination für eine Schlauchmagen-OP. Er versprach aber auf mich aufzupassen und in den Jahren seit meiner letzten Narkose hätte sich in dem Bereich auch sehr viel getan... ich sollte nur beruhigt an einen schönen Traum denken (hahaha)...
Er fragte nach meinen Kindern (falsche Frage!!! fing sofort wieder an zu weinen), dann fragte ich, ob er Kinder habe... seine Antwort im Ohr war das Letzte was ich hörte und weg war ich...
Bewusst "wach" war ich so gegen 14.00 Uhr... immer noch benommen merkte ich wie ich vom Aufwachraum in die Wachstation kam... Die Schwestern dort waren total lieb und fürsorglich... gegen 17.00 Uhr war ich wieder ganz Herr meiner Sinne... und das Beste... alles ohne Übelkeit und Kopfweh...
Gegen die Schmerzen bekamen wir (lag zu zweit auf dem Zimmer) was superdolles... ich döste immer wieder weg... schaffte es sogar mich mit Hilfe der Schwester besser im Bett zu positionieren... und verbrachte eigentlich eine sehr angenehme Nacht dort...
Am nächsten Morgen wurde ich mobilisiert, einmal aufsetzen, habe mich selbst gewaschen und Zähne geputzt... frisches Hemdchen... und ab auf die normale Station...
Dort angekommen half mir eine Schwester beim Anziehen... ist doch ein besseres Gefühl in den eigenen Klamotten und da der Blasenkatheter auch gleich gezogen wurde, wackelte ich zu den Toiletten (hatte keine im Zimmer)...
Ich war wirklich erstaunt, wie wenig "weh" es tat... klar, es war unangenehm, aber vom Schmerzlevel echt auszuhalten... Am 2. Tag bin ich auch die Gänge hoch und runter gelaufen... nicht gerade aufrecht... aber es war ok... langsam lies die starke Medikation der Wachstation nach... mir ging es nicht ganz so gut wie am 1. Tag... und abends dachte ich schon... mir wäre irgendeine Naht aufgegangen... es brannte im ganzen Brustbereich... der Nachtpfleger beruhigte mich... nein, da ist nix passiert... ist "nur" Sodbrennen... oh halloooooo.... das kannte ich gar nicht... noch nicht mal von den Schwangerschaften... Mit einer Infusion wurde es langsam besser und ich habe die Nacht halb im Sitzen geschlafen... Ab Tag 3 ging es mit jedem Tag besser und so wurde ich am Tag 5 nachhause entlassen...
Ich kann Euch sagen... war das herrlich... im eigenen Bett... Montag auf Dienstag bekam ich aber wieder Sodbrennen... nehme zwar einen Magenschoner... aber so richtig hat nix geholfen... also wieder die Nacht im Sitzen verbracht und gegen 2.00 Uhr eingeschlafen... von Dienstag auf Mittwoch das gleiche Spiel... zwischenzeitlich war ich schon sehr deprimiert... die Schmerzen vom Sodbrennen fand ich schlimmer als der Wundschmerz... Mittwoch auf Donnerstag bis heute Ruhe... Am Donnerstag wurden meine Fäden gezogen... mein Arzt meinte, man muss einfach ein bißchen Geduld haben... das regelt sich schon...
Etwas erleichtert und guter Dinge bin ich dann abends ins Bett gegangen... schlafe immer noch leicht erhöht und versuche meine Trinkmenge zu halten...
Insgesamt habe ich bereits 11 kg abgenommen (Flüssigkeitsphase + Krankenhaus + ein paar Tage zuhause)... aber ein Spaziergang ist es keineswegs...
Mein Gewicht liegt momentan bei 123,2 kg
Ich kann es irgendwie gar nicht fassen... es gab aber auch Phasen nach der OP, bei denen ich dachte... was hast Du nur angestellt...
Man soll sich diesen Schritt wirklich gut überlegen... er ist nicht rückgängig zu machen... es kann Probleme geben... es kann auch zu Folgeoperationen kommen... es ist also nicht nur alles Eitel Sonnenschein...
aber die Wochen bzw. Monate werden es bei mir zeigen... ich halte Euch auf dem Laufenden...
seid herzlichst gegrüßt...
musste alles ein bißchen sacken lassen... aber jetzt erzähle ich Euch von meiner OP.
Nachdem ich über ein Jahr MMK (multimodales Konzept) durchgeführt habe, meinen Antrag mit allen Befunden bei der Krankenkasse eingereicht und innerhalb von 8 Tagen meine Zusage hatte und dann 3 Wochen später meinen OP-Termin... ist die Zeit wirklich dahingeflogen...
Nach der Magenspiegelung Ende April (die war übrigens ein Klacks... bekommt man eine tolle Kurzzeitnarkose und spürt gar nix) durfte ich dann 2 Tage später in der Klinik einrücken.
Zu dritt lagen wir im Zimmer... glücklicherweise hatte ich Gehörschutz dabei :-) und so schlief ich noch relativ ruhig bis um 4.20 meine 85jährige Bettnachbarin meinte, sie müsse sich waschen (das Waschbecken lag direkt neben meinem Bett) und packen, denn ihr Mann käme und hole sie um 10.00 Uhr ab...
Okay :-( ist halt so...
Bei der Visite um 7.00 kam die Ärztin auf mich zu und meinte: "Wir müssen den Termin leider verschieben... der Oberarzt hatte sehr viele Notoperationen in der Nacht, daher wird die OP für den nächsten Tag angesetzt"
Ehrlich... in dem Moment war ich mehr erleichtert als enttäuscht... irgendwie doch noch ein Tag, so dass ich mich seelisch und moralisch noch mehr darauf einstellen konnte...
Zwischenzeitlich wurden meine 2 Zimmergenossinnen entlassen und 2 neue Zugänge kamen...
Der Tag ging soweit auch ganz ruhig rum... hatte noch eine weitere Adi-Patientin (wie man auf Station genannt wurde) kennengelernt und wir versuchten uns so gut es ging gegenseitig Mut zuzusprechen... Schließlich ist es doch eine Operation, bei der auch einiges schief gehen kann... aber wir wollten einfach mal das Beste hoffen...
Dienstag morgen war ich entsprechend früh wach, bin noch einmal duschen gegangen und dann kam um 7.30 ein Pfleger um mich abzuholen für die Anästhesie... Musste noch einmal eine Runde heulen... die Stationsschwester nahm mich so nett in den Arm und meinte, es wird alles gut... Es ist schon ein komisches Gefühl im Flügelhemdchen und Stützstrümpfen im Bett zu liegen und durch die Gänge eines Krankenhauses geschoben zu werden.
In der Anästhesie angekommen wurde ich gleich in Empfang genommen, kletterte auf den OP-Tisch vor der Schleuse, wurde liebevoll in warme Decken gepackt und beobachtete das Treiben um mich herum.
Der Anästhesist kam gleich, stellte sich vor und ich erwähnte noch einmal, dass ich bisher sehr negative Erfahrungen mit Narkosen hatte, mir wurde immer sehr übel und ich musste mich beim Aufwachen immer übergeben... Keine gute Kombination für eine Schlauchmagen-OP. Er versprach aber auf mich aufzupassen und in den Jahren seit meiner letzten Narkose hätte sich in dem Bereich auch sehr viel getan... ich sollte nur beruhigt an einen schönen Traum denken (hahaha)...
Er fragte nach meinen Kindern (falsche Frage!!! fing sofort wieder an zu weinen), dann fragte ich, ob er Kinder habe... seine Antwort im Ohr war das Letzte was ich hörte und weg war ich...
Bewusst "wach" war ich so gegen 14.00 Uhr... immer noch benommen merkte ich wie ich vom Aufwachraum in die Wachstation kam... Die Schwestern dort waren total lieb und fürsorglich... gegen 17.00 Uhr war ich wieder ganz Herr meiner Sinne... und das Beste... alles ohne Übelkeit und Kopfweh...
Gegen die Schmerzen bekamen wir (lag zu zweit auf dem Zimmer) was superdolles... ich döste immer wieder weg... schaffte es sogar mich mit Hilfe der Schwester besser im Bett zu positionieren... und verbrachte eigentlich eine sehr angenehme Nacht dort...
Am nächsten Morgen wurde ich mobilisiert, einmal aufsetzen, habe mich selbst gewaschen und Zähne geputzt... frisches Hemdchen... und ab auf die normale Station...
Dort angekommen half mir eine Schwester beim Anziehen... ist doch ein besseres Gefühl in den eigenen Klamotten und da der Blasenkatheter auch gleich gezogen wurde, wackelte ich zu den Toiletten (hatte keine im Zimmer)...
Ich war wirklich erstaunt, wie wenig "weh" es tat... klar, es war unangenehm, aber vom Schmerzlevel echt auszuhalten... Am 2. Tag bin ich auch die Gänge hoch und runter gelaufen... nicht gerade aufrecht... aber es war ok... langsam lies die starke Medikation der Wachstation nach... mir ging es nicht ganz so gut wie am 1. Tag... und abends dachte ich schon... mir wäre irgendeine Naht aufgegangen... es brannte im ganzen Brustbereich... der Nachtpfleger beruhigte mich... nein, da ist nix passiert... ist "nur" Sodbrennen... oh halloooooo.... das kannte ich gar nicht... noch nicht mal von den Schwangerschaften... Mit einer Infusion wurde es langsam besser und ich habe die Nacht halb im Sitzen geschlafen... Ab Tag 3 ging es mit jedem Tag besser und so wurde ich am Tag 5 nachhause entlassen...
Ich kann Euch sagen... war das herrlich... im eigenen Bett... Montag auf Dienstag bekam ich aber wieder Sodbrennen... nehme zwar einen Magenschoner... aber so richtig hat nix geholfen... also wieder die Nacht im Sitzen verbracht und gegen 2.00 Uhr eingeschlafen... von Dienstag auf Mittwoch das gleiche Spiel... zwischenzeitlich war ich schon sehr deprimiert... die Schmerzen vom Sodbrennen fand ich schlimmer als der Wundschmerz... Mittwoch auf Donnerstag bis heute Ruhe... Am Donnerstag wurden meine Fäden gezogen... mein Arzt meinte, man muss einfach ein bißchen Geduld haben... das regelt sich schon...
Etwas erleichtert und guter Dinge bin ich dann abends ins Bett gegangen... schlafe immer noch leicht erhöht und versuche meine Trinkmenge zu halten...
Insgesamt habe ich bereits 11 kg abgenommen (Flüssigkeitsphase + Krankenhaus + ein paar Tage zuhause)... aber ein Spaziergang ist es keineswegs...
Mein Gewicht liegt momentan bei 123,2 kg
Ich kann es irgendwie gar nicht fassen... es gab aber auch Phasen nach der OP, bei denen ich dachte... was hast Du nur angestellt...
Man soll sich diesen Schritt wirklich gut überlegen... er ist nicht rückgängig zu machen... es kann Probleme geben... es kann auch zu Folgeoperationen kommen... es ist also nicht nur alles Eitel Sonnenschein...
aber die Wochen bzw. Monate werden es bei mir zeigen... ich halte Euch auf dem Laufenden...
seid herzlichst gegrüßt...
Sonntag, 27. April 2014
Ehrlich...
ich habe echt eine Scheiß Angst...
Morgen früh ist es soweit...
wenn alles gut geht, dürfte ich am 2.5. entlassen werden...
Ich melde mich dann wieder...
Ach ja...
Gewicht heute morgen 129,2 kg
Zittrige Grüße
Morgen früh ist es soweit...
wenn alles gut geht, dürfte ich am 2.5. entlassen werden...
Ich melde mich dann wieder...
Ach ja...
Gewicht heute morgen 129,2 kg
Zittrige Grüße
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